Was ist Amerikas „25-Year Rule“?

Die Chance für japanische Fahrzeuge und Kei-Trucks, die 2025–2026 freigegeben werden

Japanische Fahrzeuge sind weltweit beliebt, doch auf dem amerikanischen Markt zieht besonders die „25-Year Import Rule“ große Aufmerksamkeit auf sich.
Durch diese Regelung können japanische Fahrzeuge, die seit ihrer Herstellung mehr als 25 Jahre alt sind, offiziell in die USA importiert und registriert werden.

Ab 2025 werden Fahrzeuge des Baujahrs 2000 freigegeben, 2026 folgen die Modelle von 2001.
Es wird erwartet, dass der Export von JDM-Sportlern (japanischen Sportwagentypen) und Kei-Trucks sprunghaft ansteigt.

Good Loop bietet Services für den Einkauf und Export von japanischen Fahrzeugen in die USA.
In diesem Artikel erklären wir verständlich die Grundzüge der Regelung, beliebte Modelle und die praktischen Abläufe.


Was ist Amerikas „25-Year Rule“?

In den USA werden Fahrzeuge, die seit ihrer Herstellung mehr als 25 Jahre alt sind, als „Classic Cars“ eingestuft und
sind von der Einhaltung der bundesweiten Sicherheitsnormen (FMVSS) befreit.
Daher können auch Rechtslenker in japanischer Originalausführung importiert und registriert werden.

Diese Regelung wurde als Ausnahmeregelung zu den in den 1980er und 1990er Jahren verschärften Importbestimmungen eingeführt.
Sie verfolgt das Ziel, Fahrzeuge von kulturellem Wert zu bewahren und auszustellen.
Sie unterstützt die Beliebtheit japanischer Fahrzeuge als Sammlerstücke.


Zulässige Baujahre für die 25-Year Rule (2025–2026)

JahrZulässiges BaujahrBeliebte Modelle
2025Baujahr 2000Nissan Skyline GT-R R34, Silvia S15, Honda S2000, Mitsubishi Evolution VI TME usw.
2026Baujahr 2001R34 V-spec II, Mazda RX-7 (FD3S Spätversion), Stagea M35 usw.

Bemerkenswerte Modelle 2025–2026

JDM-Sportler (in Amerika besonders beliebte japanische Fahrzeuge)

  • Nissan Skyline GT-R (R34): Baujahr 2000 wird ab 2025 legal. Weltweit beliebt, Preise steigen.
  • Nissan Silvia (S15): In den USA nicht verkauft, daher nach Freigabe der 25-Year Rule rasant steigende Nachfrage.
  • Honda S2000 (AP1): JDM-Version mit Hochdrehzahlmotor, anders als die Nordamerika-Variante.
  • Mitsubishi Lancer Evolution VI TME: Limitiertes Modell für WRC-Fans.

Geheimtipps unter Kennern

  • Toyota Crown Athlete (JZS171): Mit 1JZ-Turbo. In Nordamerika seltene FR-Limousine.
  • Subaru Legacy GT-B (BH5): Turbo und 4WD im Sportkombi.
  • Nissan Stagea 260RS Autech Version (1998–2001)
  • Toyota bB (erste Generation): In den USA als Vorläufer des „Scion xB“ neu im Fokus.
  • Honda Insight (erste Generation): Symbol der Hybrid-Frühzeit.

Kei-Trucks und Kei-Vans

In den USA wächst die Beliebtheit von Kei-Trucks durch ihre Kombination aus „kompakt, robust und niedlich“.
Sie werden vielseitig in Landwirtschaft, Freizeit, Werkstätten und ähnlichen Bereichen genutzt.

  • Suzuki Carry (DA52/DA62): Besonders beliebt in 4WD-Ausführung mit Schaltgetriebe.
  • Daihatsu Hijet (S200-Serie): Gute Ersatzteilversorgung, leicht zu warten.
  • Honda Acty (HA6/HA7): Mittelmotorplatzierung für stabiles Fahrverhalten.
  • Subaru Sambar (TT1/TT2): Der „Porsche des Feldwegs“, teilweise mit Kompressor.
  • Mitsubishi Minicab (U61-Serie): Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, günstige Versandkosten.

Wichtige Punkte beim Export nach der 25-Year Rule

1. Überprüfung des Herstellungsdatums

Die 25-Year Rule basiert nicht auf dem Registrierungsjahr, sondern auf dem
Herstellungsdatum. Ein Fahrzeug von Januar 2000 wird beispielsweise ab Januar 2025 legal, eines von Dezember 2000 ab Dezember 2025.
Bestätigen Sie dies mit dem Herstellerzertifikat oder dem Original-Fahrzeugschein.

2. Registrierungsbestimmungen nach Bundesstaat

In den USA unterscheiden sich die Gesetze von Staat zu Staat.
Besonders in Kalifornien sind die Abgasnormen (CARB-Vorschriften) streng, und eine Registrierung kann manchmal unmöglich sein.

3. Zolldokumente

Erforderliche Dokumente beim Export:

  • Ausfuhrabmeldungsbescheinigung
  • Rechnung
  • Packliste
  • Herstellungsdatum-Bescheinigung (vom Hersteller ausgestellt)
  • HS-7-Formular (wird auf der US-Seite eingereicht)

Export-Support von Good Loop

Good Loop übernimmt alle Schritte vom Einkauf in Japan bis zur Ankunft in den USA.

Leistungen

  • Einkaufsabwicklung von Auktionen und Verkäufern in ganz Japan
  • Ausfuhrabmeldung und Zolldokumentenerstellung
  • Vermittlung von Container- oder Ro-Ro-Transporten
  • Seeversicherung und Unterstützung nach Zollabfertigung

Abfahrtshäfen

  • Abfahrt: Yokohama, Kobe, Nagoya, Hakata
  • Ankunft: Haupthäfen wie Long Beach, Tacoma, Baltimore usw.

Auch in Amerika ansässige Einzelkäufer oder lokale Autohändler können
den gesamten Prozess von der Beschaffung bis zum Transport aus einer Hand beauftragen.


Fazit: Die 25-Year Rule ist eine neue Geschäftschance

Die Jahre 2025–2026, wenn Fahrzeuge von 2000–2001 freigegeben werden, sind
genau der Moment, in dem ein „Heisei Neo-Classic-Zeitalter“ in Amerika wieder aufleben wird.

Nicht nur Skyline und Silvia, sondern auch Kei-Trucks und Crown-Modelle – Fahrzeuge, die
„Japanisch-sein“ ausstrahlen – ziehen weltweit Aufmerksamkeit auf sich.

Good Loop bietet umfassende Unterstützung von der Fahrzeugbeschaffung über Inspektion bis zu Exportformalitäten und Transport.
Wenn Sie in den USA ein japanisches Fahrzeug erwerben oder ein Exportgeschäft starten möchten, kontaktieren Sie uns gerne.


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